Karl Josef Boussard
geboren 1948
Diplom-Ingenieur (FH)
Ausbildungsleiter (a.D.)
Autor
Hobbies: Laufen, Lesen, Kochen
Berufsorientierung auf der Judomatte
Der Judoklub Folsterhöhe setzt mit seinem Projekt „Berufsorientierung auf der Judomatte“ weiter auf gesellschaftliche Mitverantwortung und soziales Engagement. Am letzten Schultag vor den Herbstferien begrüßte der Vorsitzende Lothar Bock im weißen Judoanzug die zehnte Klasse der Gesamtschule Bellevue auf der Matte. „Judo bedeutet körperliche Ertüchtigung, gegenseitigen Respekt, Disziplin und Toleranz. Genau das braucht ihr auch im Alltag.“ Nach einem intensiven Aufwärmprogramm übernahm der Autor und langjährige Ausbildungsleiter Karl Josef Boussard die Gruppe und diskutierte mit ihr über Fragen des gesellschaftlichen Alltags. Worauf kommt es im Leben an? Warum müsst ihr euch Ziele setzen? Was gefällt euch nicht in unserer Gesellschaft? Mit diesem Einstieg fand er schnell Zugang zu den interessierten Jugendlichen: Wir werden zu wenig respektiert - Meine Schulnoten haben sich verschlechtert (sechs Meldungen) - Mich stört der Leistungsdruck - Viele haben Vorurteile - Die Gesellschaft ist oberflächlich - Wir müssen mehr aufeinander zugehen.
Die Jugendlichen belebten mit ihrer offenen Art die Diskussion. Sie folgten aufmerksam dem Kurzvortrag des Autors „Kein Schulabschluss: Was nun?“. Der soziale Block endete mit der Erläuterung und Bedeutung der Ausbildungsreife und der Empfehlung sich Ziele zu setzen. Danach lud Lothar Bock noch zu einfachen Übungen im Kickboxen ein. Beide Referenten waren sich einig: „Sport und Soziales verbindet. Die Jugend braucht Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Heute haben wir motivierte Jugendliche erlebt.“
Bild Folsterhöhe
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